Mit zunehmendem Alter verändert sich die Haut spürbar – ein Prozess, der eng mit der körpereigenen Kollagenproduktion zusammenhängt. Doch ab welchem Alter beginnt dieser Rückgang eigentlich, und was passiert dabei im Körper?
Was ist Kollagen und welche Rolle spielt es?
Kollagen ist das häufigste Strukturprotein im menschlichen Körper und bildet eine Art Stützgerüst in Haut, Knochen, Knorpel und Bindegewebe. Es wird von körpereigenen Zellen, den Fibroblasten, kontinuierlich neu gebildet und abgebaut – ein natürlicher Kreislauf, der sich im Laufe des Lebens verändert. Mehr zu den verschiedenen Kollagentypen erklären wir in unserem Beitrag Kollagen verstehen.
Ab wann sinkt die Kollagenproduktion?
In der Dermatologie gilt es als gut dokumentiert, dass sich die körpereigene Kollagenneubildung bereits Ende zwanzig zu verlangsamen beginnt. Ab etwa dem 30. Lebensjahr nimmt sie schrittweise weiter ab – ein schleichender, individuell unterschiedlich verlaufender Prozess, kein plötzlicher Einbruch. Nach den Wechseljahren beschleunigt sich dieser Rückgang bei Frauen durch hormonelle Veränderungen zusätzlich.
Was passiert dabei im Körper?
Mit sinkender Kollagenneubildung verändert sich die Struktur des Bindegewebes graduell. Gleichzeitig steigt die relative Aktivität abbauender Enzyme (Kollagenasen) gegenüber der Neubildung. Äußere Einflüsse wie UV-Strahlung, Rauchen und ein hoher Zuckerkonsum gelten als Faktoren, die diesen natürlichen Prozess zusätzlich beeinflussen können.
Welche Rolle spielt die Ernährung?
Der Körper benötigt für die körpereigene Kollagenbildung bestimmte Nährstoffe – allen voran Vitamin C. Für Vitamin C gilt die EU-weit zugelassene Aussage: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei. Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist damit ein sinnvoller Baustein neben ausreichend Schlaf, Sonnenschutz und einem bewussten Lebensstil. Ob man Kollagen und Vitamin C zusammen einnehmen muss, klären wir ausführlich im Beitrag Kollagen mit Vitamin C.

Unser Kollagenpulver Typ I–V und die Kapselvariante CollaCore™ enthalten hydrolysierte Kollagenpeptide der Typen I, II, III und V, ergänzt um Vitamin C und Biotin. Für Biotin gilt zusätzlich die zugelassene Aussage: Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haut und Haare bei. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
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Häufige Fragen zur Kollagenproduktion und dem Alter
Ab welchem Alter beginnt die Kollagenproduktion zu sinken?
Die körpereigene Kollagenneubildung beginnt bei den meisten Menschen bereits Ende zwanzig, sich zu verlangsamen, und nimmt ab etwa dem 30. Lebensjahr kontinuierlich weiter ab. Der genaue Verlauf ist individuell unterschiedlich.
Warum beschleunigt sich der Rückgang nach den Wechseljahren?
Hormonelle Veränderungen nach der Menopause wirken sich auf den Kollagenstoffwechsel aus, wodurch der altersbedingte Rückgang bei Frauen in dieser Lebensphase häufig stärker ausfällt.
Kann Ernährung die körpereigene Kollagenbildung beeinflussen?
Der Körper benötigt bestimmte Nährstoffe wie Vitamin C für die Kollagenbildung. Vitamin C trägt laut zugelassener EU-Aussage zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Hautfunktion bei.
Welche äußeren Faktoren beeinflussen den Kollagenabbau zusätzlich?
UV-Strahlung, Rauchen und ein hoher Zuckerkonsum gelten als Faktoren, die den natürlichen Alterungsprozess des Bindegewebes zusätzlich beeinflussen können.
Ist Kollagenpulver ein Ersatz für eine gesunde Lebensweise?
Nein. Nahrungsergänzungsmittel wie unser Kollagenpulver Typ I–V sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
